SIMRACING SETUP

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Gebürstetes Aluminium, weiches Alcantara und eine hydraulische Bremse – das Angebot für Simracing-Hardware bietet Rennspielenthusiasten mittlerweile alles was das Herz begehrt. Mein persönliches Simracing Setup hat sich über die letzten zehn Jahre von einer Eigenkonstruktion am Schreibtisch zu einem vollwertigen Rennsimulator mit Virtual Reality entwickelt. Was mein Simulator Setup auszeichnet, und auf welche neuen Produkte ich mich besonders freue, erfahrt ihr in meinem Blogbeitrag.

Das Rennspielgenre erlebte in den letzten beiden Jahren ein kleines Revival – selten erschienen so viele realitätsnahe Simulationen innerhalb so kurzer Zeit. Seitdem insbesondere die Fahrphysik in Rennspielen immer realitätsgetreuer umgesetzt wird, führt für Enthusiasten kaum mehr ein Weg an einem eigenen Setup mit Lenkrad und Pedalset vorbei, um ihr gesamtes Potential auszuschöpfen. Zudem sind sich vom Rennspiel-Rookie bis zum professionellen Simracer alle einig: Für das bestmögliche Spielerlebnis ist insbesondere ein Game Seat absolut essentiell. Ich habe aktuell den Rennsitz RR 3055 von RaceRoom mit verschiedenen Fanatec-Produkten aus dem High- und Mid-End-Segment kombiniert und habe jede Menge Spaß mit diesem Setup.

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Meine Konfiguration umfasst die folgenden Produkte (Preise Stand 18.02.2018):

Wheel Base: Fanatec CSL Elite Wheel Base – Erschwingliche High-End Funktionaliät

Beginnen wir mit dem Kernstück – die CSL Elite Wheel Base. Fanatec hat sich mit der ClubSport Light-Serie eine eigene Produktkategorie zwischen Einstiegs- und High-End-Hardware geschaffen und bietet ein bisher noch kleines aber preiswertes Portfolio an CSL-Produkten. Die CSL Elite Wheel Base vermittelt mit einem kräftigen Antrieb und einer hochwertigen Verarbeitung einen Vorgeschmack was euch technologisch in der nächsthöheren High-End-Klasse erwartet.

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Die CSL Elite Wheel Base ordnet sich unterhalb der ClubSport Wheel Base V2 ein, ist aber durch ihren bürstenlosen Servo-Motor in Kombination mit dem Ein-Riemen-Antrieb dennoch stärker als das Vorgängermodell ClubSport Wheel Base V1. Das kraftvolle Innenleben liefert sechs Newtonmeter an die Lenkachse und hat damit ausreichend Power, um eine gleichmäßige Kraftentfaltung sowie ein präzises und schnelles Ansprechverhalten ohne Totpunkte für alle Lenkräder der ClubSport-Reihe zu gewährleisten. Zudem sorgen große Kugellager für minimale Reibung.

Die extreme Leistungsstärke des Servo-Motors bringt allerdings eine hörbare Lüftung mit sich. Dies ist auch gleichzeitig der einzige Nachteil der preiswerten Wheel Base und ist auch im Hinblick auf eine lange Haltbarkeit des Motors zu verkraften. Darüber hinaus ist für ein möglichst rüttelfreies Setup eine feste Verschraubung der Wheel Base an der Rahmenkonstruktion meines Rennsitzes essentiell. Alternativ findet hier die im Paket enthaltene Tischklemme ihren Einsatz und sorgt für eine sichere Befestigung an jedem Schreibtisch.

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Die Verarbeitung der Wheel Base wirkt insgesamt sehr wertig und solide. Mit Hilfe des mittlerweile etablierten Schnellverschlusssystems, kann ich im Handumdrehen die verschiedenen Lenkräder aus der ClubSport-Familie wechseln. Dies funktioniert sogar während des laufenden Spielbetriebs.

Lenkrad: Fanatec ClubSport Universal Hub mit GT- und Formel-Lenkrad

Fanatec ermöglicht mit dem ClubSport Universal Hub eine freie Auswahl an Lenkradkränzen im Formel-, GT-, Drift-, Klassik- oder Oval-Stil. Durch das modulare System sind euch keine Grenzen gesetzt. Neben den hauseigenen Lenkradkränzen aus dem Produktportfolio der Marke Fanatec für verschiedene Rennklassen, könnt ihr auch auf originale Lenkräder von namhaften Herstellern wie MOMO, SPARCO oder OMP zurückgreifen und eure Sammlung erweitern. Durch das einfache Sechs-Schrauben-Design kann hier beliebig zwischen den Lenkrädern gewechselt werden.

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Der große Vorteil des Universal Hubs ist die Freiheit, wie und wo man die diversen Bedienelemente, insgesamt fünf an der Zahl, montieren möchte. Sogar eine besonders leichte Variante, ganz ohne Tastenelemente, ist problemlos möglich, da alternativ die integrierten Tasten auf der Oberseite des Universal Hubs verwendet werden können.

Sowohl Verarbeitung als auch Look-&-Feel wissen zu überzeugen und auch den skeptischsten Rennspiel-Fan zu begeistern. Der aus Aluminium gefertigte Lenkradkranz ist mit echtem Wildleder überzogen, während der ClubSport Universal Hub abgesehen von den einzelnen Tasten und dem LED-Display ebenfalls aus Aluminium besteht.

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Aus optischer und ergonomischer Sicht gefällt mir das GT-Lenkrad von den zur Verfügung stehenden Lenkradkränzen am besten. Es hat mit seinen 33cm Durchmesser, wie in einem echten Rennfahrzeug, genau die richtige Größe und eignet sich auch für die von mir am häufigsten gefahrenen Rennklassen mit GT- und Sportwagen.

Aus ergonomischer Sicht erfüllt das Formel-Lenkrad mit seinem Durchmesser von 270 Millimetern und 1,2 Kilogramm Gewicht alle Ansprüche eines Rennspiel-Enthusiasten. Nicht nur das, auch im realen Motorsport greifen immer mehr Motorsportabteilungen der Hersteller auf formeltypische Lenkradkränze für ihre GT3-Boliden zurück.

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Das Alcantara an den Handflächenauflagen des Formellenkrads fühlt sich besonders angenehm an, allerdings fahren viele Simracer lieber mit Handschuhen, um das Material zu schonen und noch besseren Grip zu haben.

Pedale: Fanatec ClubSport Pedale V3

Die dritte Generation der beliebten ClubSport-Pedale kombiniert bewährtes Design mit neuer Technologie und einer Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten. Die aktuelle Produktserie basiert dabei weiterhin auf dem bekannten, hochwertigen Design seiner Vorgänger und orientiert sich dabei grundsätzlich am Layout einer Pedalkonstruktion eines echten Fahrzeugs. Die einzelnen Teile sind dabei aus feinem Aluminium gefräst und setzen auf solide Stahlachsen auf.

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Die vollständig neu gestaltete Bremsmechanik erlaubt die Einstellung von Steifigkeit und Pedalweg auf einfache Weise, ganz ohne Werkzeug. Etwas schade ist nach wie vor, dass sich die Pedale nicht direkt ab Werk invertieren lassen, dafür hat Fanatec eine eigene invertierte Version der Pedale im Angebot.

Auch im Inneren der Pedale wurde weitere Entwicklungsarbeit geleistet. Ein neuer Vibrationsmotor am Gaspedal wirkt als Indikator, wenn bei starker Beschleunigung, beispielsweise beim Rennstart oder am Kurvenausgang, Traktionsverlust entsteht. Das jeweilige Rennspiel steuert zudem auch einen zweiten Motor an der Bremse an, der durch Vibrationen deutlich spürbar blockierende Räder und einsetzendes ABS simuliert.

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Je nach Einstellung muss – wie im realen Rennfahrzeug – ein sehr starker Bremsdruck aufgebaut werden. Das ist zwar etwas anstrengend und auch Rennschuhe mit einer flachen Sohle sind hier von Vorteil, aber dadurch kann der Bremspedaldruck ideal modelliert werden. Das Trailbraking oder Reinbremsen in die Kurve ist mit den ClubSport-Pedalen eine echte Freude und gleichzeitig werden durch den späteren Bremspunkt und höhere Kurvengeschwindigkeiten auch wichtige Zehntelsekunden im Wettbewerb um die Bestzeit oder in Positionskämpfen gewonnen.

Mit einem noch präziseren Gas- und Bremspedal sowie unzähligen Einstellmöglichkeiten, fühlen sich die Fanatec ClubSport Pedale V3 extrem realistisch an und bringen damit einen frischen Wind in das heimische Hardware-Setup. Das Pedalset hat durch seine hochwertige Konstruktion und den eingebauten Technologien natürlich auch seinen Preis. Wer neu auf dem Markt für ein entsprechendes Hardware-Setup ist und sich nicht vom Preis abschrecken lässt, macht mit den ClubSport Pedalen alles richtig und wird dauerhaft Freude daran haben.

Rennsitz: RaceRoom Game Seat RR3055

Neben der PC-Rennsimulation RaceRoom Racing Experience werden unter der Marke RaceRoom auch Hardware-Lösungen für PC- und Konsolenspieler im Angebot. Mit dem RaceRoom Game Seat RR3055 hat der Hersteller aus Preis- und Qualitätssicht ein mehr als wettbewerbsfähiges Setup auf den Markt gebracht. Die stabile Konstruktion aus Rohrrahmen und Rennsitz lässt sich durch allerlei Upgrade-Optionen nahezu individuell ausstatten. Der Grundpreis liegt in etwa auf dem Niveau der Wettbewerber.

Bis zum RR3055 habe ich den PlaySeat Evolution Alcantara genutzt. Die beiden Rennsitze unterscheiden sich durch ein besonders wichtiges Merkmal, welches für viele PC- und Konsolenspieler ein entscheidender Kaufgrund sein kann. Während die Lenkrad-Halterplatte beim Playseat Evolution auf einer mittigen, sogenannten Teleskop-Lenksäule sitzt und störend zwischen den Sprunggelenken positioniert ist, bietet die Rahmenkonstruktion des Game Seat RR3055 absolute Freiheit im Fußraum und man kommt ohne Umwege an die Pedale.

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Der Rennsitz des RR3055 macht insgesamt einen ausgesprochen hochwertigen und robusten Eindruck. Insbesondere die Verarbeitung des Sitzes mit Applikationen an den Sitzwangen im Carbon-Look, gesticktem RaceRoom-Logo auf der Rückenlehne sowie roten Kontrastnähten, allesamt sauber vernäht, stechen positiv hervor. Damit macht der RR3055 in jedem Zimmer eine gute Figur und ist durch seine Form und Polsterung mit einer dickeren Schaumstoffschicht – auch bei mehrstündigen Spielsessions – deutlich bequemer als das Modell der Konkurrenz.

Dank der verstellbaren Lenk- und Pedaleinheit ist der Sitz der jeweiligen Körpergröße seiner Fahrer anpassbar. Diese kann manuell über eine Stellschraube auf dem mittleren Teil des Rohrrahmens nach vorne und hinten geschoben werden. Optional gibt es Sitzschienen mit Verstellbügel (39,95 EUR), die nach dem gleichen Prinzip wie im echten Auto funktionieren. Ein Upgrade an dieser Stelle ist auf jeden Fall empfehlenswert, wenn häufig eure Freunde oder Familie im Rennsitz Platz nehmen.

Wer auf der Suche nach einem passenden Game Seat für ein authentisches Rennspielerlebnis zu einem fairen Preis ist, der ist beim RR3055 definitiv an der richtigen Stelle. Der Rennsitz aus dem Hause RaceRoom macht auch nach mehrmonatigem Einsatz einen genauso stabilen und wertigen Eindruck wie am ersten Tag. Auch in Sachen Kundenservice punktet der Hersteller durch Freundlichkeit und schnelle Reaktionszeit. Der RaceRoom Game Seat RR3055 hat es geschafft, meine hohen Erwartungen zu erfüllen und ich habe auch nach unzähligen Spielstunden auf den virtuellen Rennstrecken der Welt noch immer so viel Spaß wie bei der ersten Sitzprobe.

Virtual Reality: Oculus Rift – eine Revolution für Rennspiele

Rennspiele wie Assetto Corsa und Project CARS 2 in Verbindung mit einem Rennsitz sind ganz einfach prädestiniert für Virtual Reality. Hier passt alles, um in die virtuelle Rennerfahrung vollständig einzutauchen – ich kann mich im Cockpit umsehen, nehme den Überrollkäfig um mich herum wahr, sehe alle Knöpfe und die Rennerfahrung auf dem digitalen Asphalt ist so authentisch wie nie zuvor. Im Vergleich zu einem Einzel- oder Multimonitor Setup, kann man noch präziser die Blickführung im Rennfahrzeug trainieren und durch die Dreidimensionalität kann man die Entfernung zu Brems- und Scheitelpunkten noch besser einschätzen kann.

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Insbesondere Rad-an-Rad-Duelle wirken in der virtuellen Realität so spektakulär und spannend wie noch nie. Strecken wie die Nordschleife, Laguna Seca und Bilster Berg machen hier durch ihre Topographie ganz besonders viel Spaß, können bei dem ein oder anderen aber auch leichtes Unwohlsein oder die sogenannte „Motion Sickness“ auslösen.

Um herauszufinden, ob euer Windows-PC bereit für Virtual Reality ist, gibt es von Oculus ein Kompatibilitätstool.

PC Hardware: Maßgeschneiderte Konfiguration (Preise Stand 18.02.2018)

Auf Basis einer Empfehlung durch einen sehr guten Freund, der ebenfalls Simracer ist, habe ich meinen PC so konfiguriert, dass er für Rennspiele in Virtual Reality mit der Oculus Rift bestens gewappnet und trotzdem nicht allzu teuer ist. Der PC ist schließlich der Motor für die Rift.

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Einige Bauteile sind mittlerweile nicht mehr verfügbar, da ich meinen PC bereits in 2015 bestellt habe, allerdings läuft er nach wie vor mit den aktuellsten Top-Titeln absolut flüssig.

  • Arbeitsspeicher: 8GB G.Skill TridentX DDR3-2400 DIMM CL10 Dual Ki |
    123,54 EUR | Produktlink
  • 4GB Gigabyte GeForce GTX 970 Gaming G1 |
    Nicht mehr lieferbar | Produktlink
  • NZXT H440 V2 gedämmt mit Sichtfenster Midi Tower |
    119,84 EUR | Produktlink
  • Festplatte: 1000GB Seagate Desktop HDD ST1000DM003 32MB 3.5″ |
    46,85 EUR | Produktlink
  • Prozessor: Intel Xeon E3-1231v3 4x 3.40GHz So.1150 BOX |
    229,95 EUR | Produktlink
  • CPU Kühler: EKL Alpenföhn Brocken ECO Tower Kühler |
    30,01 EUR | Produktlink
  • Motherboard: MSI Z97-G43 Intel Z97 Dual Channel DDR3 |
    Nicht mehr lieferbar | Produktlink
  • Netzteil: 580 Watt be quiet! Straight Power E9 CM |
    Nicht mehr lieferbar | Produktlink

Kurz gesagt, ich kann mir mein heimisches Cockpit nicht mehr ohne Virtual Reality, Rennsitz und das Fanatec ClubSport-Set vorstellen. Nicht nur sehen die Pedale und die Lenkräder wie ineinem professionellen Rennwagen aus, sondern sie fühlen sich auch so an. Dabei muss man zwar insgesamt mit einem stolzen Gesamtpreis rechnen, jedoch kann vor allem bei den Fanatec-Produkten bei dieser Preis-Leistungs-Kombination aktuell kein anderer Hersteller mithalten. Langjährigen Rennspiel-Enthusiasten geht allerdings das Herz auf, wenn sie die schier endlosen Einstellungsmöglichkeiten virtuell sowie direkt an Lenkrad und Pedalen vornehmen dürfen.

Ganz besonders freue ich mich auf das kommende Direct-Drive-Wheel von Fanatec, welches sich derzeit in Entwicklung befindet und bald mit einem Betatest startet. Die Produkte der sogenannten Podium-Series werden oberhalb der ClubSport-Serie positioniert und soll laut Fanatec einen bedeutenden Unterschied im Vergleich zu den aktuellen Wheel Bases darstellen und mit unterschiedlichen Leistungs- und Preisstufen auf den Markt kommen.

ENGLISH VERSION

Brushed aluminum, soft alcantara and a hydraulic brake – todays market for simracing hardware offers everything the racing enthusiast’s heart desires. My personal simracing setup has evolved over the past ten years from a self-made construction at my desk to a full-fledged racing simulator with a virtual reality system. What my current simracing setup looks like and which products it encompasses as well as which new products I’m particularly looking forward to, you’ll find out in my blog post.

The racing genre has had a little revival in the past two years – rarely have so many realistic simulations been released in such a short time. Ever since driving physics in racing games in particular have become more and more realistic, enthusiasts can hardly go without their own simracing setup containing steering wheel and pedal set in order to exploit their full potential. In addition to that, both rookie and core racers agree – a game seat is essential for the best possible simracing experience. I’ve combined RaceRoom’s RR 3055 racing seat with a variety of Fanatec products from the high- and mid-end segments, and I have a lot of fun with this setup.

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My configuration includes the following products (prices as of 18/02/2018):

Wheel Base: Fanatec CSL Elite Wheel Base – affordable high-end functionality

Let’s start with the centerpiece – the CSL Elite Wheel Base. Fanatec has created its own product category between entry-level and high-end hardware with the ClubSport Light series, offering a small yet affordable portfolio of CSL products. The CSL Elite Wheel Base provides a taste of what you can technologically expect in the next higher-end class with a powerful drive and high-quality workmanship.

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The CSL Elite Wheel Base ranks just below the ClubSport Wheel Base V2, but with its brushless servo motor in combination with the single-belt drive it is still stronger than the predecessor ClubSport Wheel Base V1. The powerful inner workings deliver six Newton meters to the steering axle, giving it the power to deliver consistent power as well as a precise and quick zero dead-time response to all ClubSport Series steering wheels. In addition, large ball bearings ensure minimal friction.

The extreme power of the servo motor, however, comes with it an audible ventilation. At the same time, this is its only disadvantage of the inexpensive wheel base and it helps with the longevity of the engine. I’m using a fixed screw connection to link the wheel base to the frame construction of my racing seat. This is essential for a firm and rigid setup without too much movement while driving. Alternatively, the table clamp included in the package can be used to ensure solid attachment to any desk.

The quality and materials of the wheel base look overall high-quality and solid. With the help of the established quick-release system, I can quickly change to different steering wheels from the ClubSport family. This even works while the game is running.

Steering Wheel: Fanatec ClubSport Universal Hub with GT and Formula Steering Wheel

The Fanatec ClubSport Universal Hub offers a wide range of Formula, GT, Drift, Classic or Oval style wheels. The modular system of the Universal Hub gives you unlimited options. In addition to the in-house steering wheel rims from the product portfolio of the Fanatec brand for various racing classes, you can also use original steering wheels from well-known manufacturers such as MOMO, SPARCO or OMP and expand your collection. The simple six-bolt design allows you to change between the steering wheels as you like.

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The big advantage of the Universal Hub is the freedom of how and where you want to mount the five control elements. Even a very light version, without any of the control elements, is easily possible, because the integrated buttons on the top of the Universal Hub can be used alternatively.

Both finishing as well as look and feel know how to convince and inspire even the most skeptical racing game fan. The aluminum rim is covered with genuine suede, while the ClubSport Universal Hub is also made mostly of aluminum, apart from the individual buttons and the LED Display.

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From a visual and ergonomic point of view, the GT steering wheel is my favorite. It has a diameter of just 33 centimeters, as in a real racing car, which is just the right size and is also suitable for the majority of the current classes with GT and sports cars.

From an ergonomic point of view, the formula steering wheel, with a diameter of 270 millimeters and a weight of 1.2 kilograms, meets all the requirements of a racing game enthusiast. Not only that, but also in real motorsport more and more racing departments of the manufacturers are using formula-typed steering wheel rims for their GT3 cars.

The alcantara on the formula steering wheel rim feels particularly comfortable, however, many Simracer prefer to drive with gloves to preserve the material and have even better grip.

Pedals: Fanatec Club Sport Pedals V3

The third generation of popular ClubSport pedals combine proven design with new technology and a host a variety of customization options. The current product series continues to be based on the well-known, high-quality design of its predecessors and is based on the layout of a pedal construction of a real vehicle. The individual parts are milled from fine aluminum and rely on solid steel axles.

The completely redesigned brake mechanism allows the adjustment of stiffness and pedal travel in a simple way, without any tools. It would be great, if the same set of pedals could be inverted, but Fanatec has its own inverted version of the pedals in their product portfolio.

Also inside the pedals intensive development work was done. A new vibration engine on the acceleration pedal acts as an indicator when you start losing traction while you’re heavy on the throttle, for example at the race start or when cornering. Depending on the racing game software, a second engine on the brake pedal simulates locking wheels and an ABS using clearly noticeable vibrations.

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Depending on the setting a very strong brake pressure must be built up – exactly as in the real race car. Although it can be a bit exhausting, the brake pressure can thereby be ideally modeled. In addition to that, I would recommend racing shoes or similar shoes with a flat sole. To use the trailbraking technique (braking into the corner) is a real pleasure with the ClubSport pedals and at the same time the essential last few tenths of a second are won by a later braking point and higher cornering speeds.

With an even more precise throttle and braking pedal as well as a variety of adjustment options, the Fanatec ClubSport Pedals V3 feel extremely realistic and bring a breath of fresh air into the simracing setup at home. Of course, the pedal set is not the cheapest in terms of price on the market, however due to its high-quality build and built-in technologies, the price can easily be justified. If you are new to the market for a suitable hardware setup and are not put off by the price, the ClubSport pedals are the way to go and will guarantee a of fun in the short and in the long run.

Race Seat: RaceRoom Game Seat RR3055

In addition to the PC racing simulation RaceRoom Racing Experience, the RaceRoom brand also offers simracing rigs for PC and console players. With the RaceRoom Game Seat RR3055, the German manufacturer has launched a more than competitive setup in terms of price and quality. The sturdy tubular frame construction and racing seat can be equipped almost individually by all sorts of upgrade options. The price for the base model is roughly on the same level as its competitors.

Before having the RR3055 I used the PlaySeat Evolution Alcantara. The two race seats differ by a particularly important feature, which can be a decisive purchase reason for many PC and console players. While the steering wheel holder plate in the PlaySeat Evolution sits on a central, so-called telescopic steering column and is positioned between the ankle joints, the frame construction of the Game Seat RR3055 offers absolute freedom in the foot area and you can easily reach to the pedals without any limitations.

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The racing seat of the RR3055 makes a high quality and robust impression. In particular, the finishing of the seat with applications in carbon-look on the seat cheeks, embroidered RaceRoom logo on the backrest and red contrast stitching, all sewed clean, stand out positively. This makes the RR3055 in every way a good choice and due to its shape and thicker foam padding, it’s much more comfortable than the model of the competition – even after more than hundred hours of racing sessions.

Thanks to the adjustable steering and pedal unit, the simracing rig can be fit to almost any driver height. The unit can manually be pushed forward and backward via a set screw on the middle part of the tube frame. Optionally, there are seat rails available with an adjustable handle (39,95 EUR), which work in the same way as in a real car. An upgrade to the seat rails is definitely recommended if you’re having friends or family frequently using the racing seat as well.

In summary, if you are looking for a suitable game seat for an authentic racing game experience at a fair price, then the RR3055 is definitely the right choice. Even after several months of use, the racing seat made by RaceRoom is as solid as it was on the first day. Also in terms of customer service, the manufacturer scores with friendliness and a fast response time.

Virtual Reality: Oculus Rift – a revolution in racing games

Racing games like Assetto Corsa and Project CARS 2 in combination with a racing seat are simply predestined for the use of virtual reality. All the factors to fully immerse yourself in the virtual racing experience are met – you can look around in the cockpit, see the roll cage and all the buttons – which makes the racing experience on the virtual tarmac more authentic than ever. Compared to a single or multi-monitor setup, it is not only much smaller, but even more precise by being able to look ahead to the apex and the three-dimensionality makes it even easier to estimate the distance to the braking and clipping points.

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Especially wheel-to-wheel fights are as spectacular and exciting as ever in virtual reality. Tracks such as the Nordschleife, Laguna Seca and Bilster Berg are a lot of fun because of their topography, but be careful – they might cause some discomfort or the so-called „motion sickness“.

To find out if your Windows PC is ready for virtual reality, Oculus has a compatibility tool.

PC Hardware: Tailored configuration (prices as of 18.02.2018)

Based on a recommendation from a very good friend, who is also a simracer, I have configured my PC to be perfectly equipped for racing games in virtual reality with the Oculus Rift, while still not too expensive. Some components are now no longer available, since I have ordered my PC in 2015, but it still runs smoothly with the latest triple A-titles.

  • Memory: 8GB G.Skill TridentX DDR3-2400 DIMM CL10 Dual Ki |
    123,54 EUR | Product link
  • 4GB Gigabyte GeForce GTX 970 Gaming G1 |
    No longer available | Product link
  • NZXT H440 V2 gedämmt mit Sichtfenster Midi Tower |
    119,84 EUR | Product link
  • Hard drive: 1000GB Seagate Desktop HDD ST1000DM003 32MB 3.5″ |
    46,85 EUR | Product link
  • Prozessor: Intel Xeon E3-1231v3 4x 3.40GHz So.1150 BOX |
    229,95 EUR | Product link
  • CPU Kühler: EKL Alpenföhn Brocken ECO Tower Kühler |
    30,01 EUR | Product link
  • Motherboard: MSI Z97-G43 Intel Z97 Dual Channel DDR3 |
    No longer available | Product link
  • Netzteil: 580 Watt be quiet! Straight Power E9 CM |
    No longer available | Product link

In short, I can no longer imagine my home cockpit without virtual reality, a racing seat and the Fanatec ClubSport setup. Not only do the pedals and steering wheels look like in a professional racing car, they also feel that way. Although you have to expect a not insignificant total sum, especially the Fanatec products have such a positive value for money, which almost no other hardware manufacturer can match. However, long-time racing game enthusiasts will be thrilled by the amount of adjustable settings and controls on the steering wheel and pedals.

In addition to that, I’m looking forward to the upcoming direct drive wheel from Fanatec, which is currently under development and will soon launch a beta test. The products of the so-called Podium Series will be positioned above the ClubSport series and, according to Fanatec, should show a significant step up in terms of functionality, performance and durability combined with a great price-performance.

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