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Lando Norris gewinnt virtuelles IndyCar-Debüt – trotz Dreher

Formel 1-Pilot Lando Norris gewann am Wochenende als Gaststarter das virtuelle Rennen der IndyCar iRacing Challenge auf dem Circuit of The Americas – und das trotz Dreher.

Der 20-Jährige Engländer konnte seine Simracing-Erfahrung bereits im Qualifying ausspielen. Er holte sich die Pole-Position und konnte auch in den Freien Trainings eine sehr gute Pace zeigen. Nach einem starken Start führte er das fünfte Rennen der Challenge vor IndyCar-Veteran Will Power sowie dem prominent besetzen Starterfeld an.

Viele langjährige IndyCar-Profis wiePatricio O’Ward und Oliver Askew oder der Indy-500-Champion aus dem Jahr 2017, Takuma Sato, treten regelmäßig in der IndyCar iRacing Challenge an.

Nach einem Boxenstop folgte ein kurzer Schockmoment, als Norris plötzlich Traktion aus der letzten Kurve heraus verlor und sich drehte. Damit gab er die Führung an IndyCar-Spezialist Will Power ab. Doch dieser nutze seine Chance nicht, nach seinem Boxenstopp drehte er sich ebenfalls und kollidierte beinahe mit seinem Teamkollegen Scott McLaughlin. 

„Es war überhaupt nicht einfach, was aber ganz auf mich selbst und auf den Dreher im zweiten Stint zurückzuführen war“, sagte Norris. „Es war ein hartes Rennen, vor allem, als Pato am Ende mit den neuen Reifen aufschloss. Ich hätte nicht gedacht, dass ich wieder an die Spitze zurückkehren würde, also war ich irgendwie enttäuscht. Ich habe den guten, alten Anruf von meinem Ingenieur im Teamradio erhalten, um mir zu sagen, ich solle weiter pushen, also habe ich das getan.“

Lando Norris

Neun Runden vor Rennende war der Brite dann am Heck seines McLaren-Kollegen O’Ward dran. Im finalen Abschnitt des Rennens änderte sich die führung noch mehrmals aufgrund der verschiedenen Boxenstoppstrategien. Norris musste sich unter anderem auch gegen Felix Rosenqvist beweisen, der mit einer Einstoppstrategie versuchte ins Ziel zu kommen.

Doch Rosenqvist drehte sich ebenso, wobei er fast mit dem zweitplatziertem Norris kollidierte. Dieser konnte jedoch eine Kollision vermeiden und übernahm erneut die Führung, die er auch bis zum Ende hielt. Nach 32 Runden fuhr der 20-Jährige bei seinem virtuellen IndyCar-Debüt als Sieger über die Ziellinie, gefolgt von O’Ward, der einen McLaren-Doppelsieg perfekt machte. Dritter wurde Rosenqvist. Scott McLaughlin, wurde Vierter und Santino Ferrucci rundete die Top 5 ab.

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