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RACER’S STORY – Porsche Cayman GT4 Test in Portimão

Inmitten von zahlreichen Profi-Teams und -Fahrern durfte ich beim jährlichen Black Falcon Season Finale an der portugiesischen Algarve unter idealen Bedingungen auch meinen persönlichen Saisonabschluss mit einem Wintertest im Porsche Cayman GT4 von HP Racing International fahren.

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Nach meiner ersten Rennsportsaison, bei der ich mit einem dritten Platz in der Meisterschaft des DMV BMW 318ti Cup mehr erreicht habe, als ich selbst erwartet hatte, war es nun an der Zeit mir neue Ziele zu setzen. Die Frage lautete also, wo fahre ich in der kommenden Saison und welche Ziele setze ich mir langfristig für meine Zukunft im Motorsport.

Wie und wo möchte ich in Zukunft Rennsport betreiben und auf welcher professionellen Stufe kann ich mit meinem Talent und Möglichkeiten fahren? Diese Antwort muss sich jeder Motorsportler ehrlich und selbstkritisch beantworten und so freute ich mich, dass ich die Gelegenheit im Rahmen eines Tests bekam, in der „Einstiegsklasse“ des professionellen Motorsports – die GT4-Klasse – weitere Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln.

Aus diesem Grund war ich absolut glücklich, dass ich dank meiner Sponsoren und meiner gezeigten Leistungen in der zurückliegenden Saison eine Einladung von einem Profi-Rennstall zu einem Wintertest nach Portimão in Portugal bekommen habe, wo sich um diese Zeit traditionell zahlreiche Werks- und Profi-Teams treffen, um sich bereits für die nächste Saison vorzubereiten.

Nachdem ich vor mehr als anderthalb Jahren im KTM X-Bow GT4 von Reiter Engineering meine ersten Runden in einem GT4-Cockpit drehte, freute ich mich riesig auf meinen zweites Aufeinandertreffen mit einem der beliebten GT4-Boliden – dem Porsche Cayman GT4 Clubsport von HP Racing International und des amtierenden TCR Germany-Champion von 2018 – Hari Proczyk.

Die TCR-Meisterschaftsläufe werden live national und international im Fernsehen übertragen und finden in der Regel im Rahmen der ADAC GT Masters-Rennen statt. Entsprechend hochprofessionell arbeitet so einem Team und ich konnte es kaum erwarten, diese Atmosphäre aus Sicht eines Rennfahrers selbst zu erleben.

Während in Stuttgart die winterliche Kälte einkehrte, erwartete uns die wunderschöne, portugiesische Küstenregion mit blauem Himmel, knapp 20 Grad und damit idealen Testbedingungen. Die anspruchsvolle Rennstrecke Autódromo do Algarve in Portimão ist bei Rennfahrern berüchtigt für viele Kurven, in die man praktisch blind hineinbremsen muss, da man den hinter einer Kuppe liegenden Kurvenausgang am Anfang nicht einsehen kann. Dazu kommen noch einige langgezogene Kurvenpassagen, die vor allem Mut am Gaspedal voraussetzen, da sie mit Vollgas genommen werden (können).

Für Gänsehaut sorgte aber nicht nur der Streckenverlauf, sondern auch der Sound bei unserem Team HP Racing International in der Box vorherrschte. Denn neben dem 6-Zylinder-Boxermotor des Cayman GT4, den ich fahren durfte, testete das Team auch noch seinen Mercedes-AMG GT4 mit seinem Turbo-V8 Motor sowie zwei(!) Lamborghini Huracán GT3 mit V10-Motoren, deren Geräuschkulisse der Formel 1 in fast nichts nachsteht – ganz im Gegenteil. 🙂

Vollprofis wie Kelvin van der Linde mit der brandneuen Entwicklungsstufe des Audi R8 LMS, Bernd Schneider und Christian Hohenadel im Mercedes-AMG GT4, Gabriele Piana, Manuel Metzger sowie viele weitere nutzten die Track Days, um mit ihren Teams die Rennfahrzeuge über den Winter weiterzuentwickeln und auch im kommenden Jahr die Nase vorn zu haben.

Aber auch erfahrene Gentleman Driver, schnelle Privatiers und neben mir noch andere junge Nachwuchspiloten hatten in Portimão bei HP Racing International die Gelegenheit, an ihrem Fahrkönnen zu feilen und spektakuläre Rennwagen einfach nur aus der Cockpit-Sicht zu genießen.

Vor meinen ersten Runden war ich schon etwas aufgeregt. Der in der GT4 European Series eingesetzte und 385 PS-starke Cayman GT4 bedeutete im Vergleich zu meinem BMW 318ti Cup in dieser Saison einen deutlichen Leistungs- und Geschwindigkeitsschritt nach vorne.

So musste ich mich daran gewöhnen, wie die allermeisten Profis mit dem linken Fuß zu bremsen, um mit dem rechten Fuß so schnell wie möglich Gas geben zu können, ohne dass man durch den Wechsel vom Gas- auf das Bremspedal unnötig Zeit verliert.

Auch die Haftung der Slickreifen ist so hoch, dass man das Gefühl hat, das Auto würde bei hohem Tempo selbst in Kurven noch auf der Straße kleben, ohne dass ich wissen konnte, ab wann dieser Grip seine Grenze erreichen würde und bei den hohen Kurvengeschwindigkeiten ein Abflug von der Strecke unvermeidlich sein würde.

Im Vergleich zu den Semi-Slicks aus unserem BMW 318ti Cup, die deutlich weniger Haftung bieten, da sie noch über Reifenprofil verfügen, war das Herantasten an die Haftungsgrenze der Slicks in den Kurven eine der Herausforderungen bei diesem Test.

Hier helfen nur Erfahrungswerte, die ich aber im Vergleich zu den anderen Profis auf der Strecke an diesem Wochenende erst noch sammeln musste, bevor ich Top-Rundenzeiten fahren konnte.

Das Team gab mir am ersten Abend glücklicherweise die Gelegenheit fünf Runden zu drehen, um mich ohne Druck an das für mich neue Fahrzeug und neue Rennstrecke zu gewöhnen. Ich habe in dieser Saison gelernt, dass es für mich oft besser ist, mehrerer kürzeren Stints über den Tag verteilt zu fahren, statt ein- oder zwei lange Stints. Und das geht auch anderen Rennfahrern so, wie ich an diesem Wochenende erfahren habe.

Der Grund liegt in der mentalen Nachbetrachtung, die jeder Rennfahrer – ob gewollt oder nicht – nach dem Training macht. Jede Fahrt mit einem Rennfahrzeug ist eine intensive emotionale und mentale Erfahrung, die das Gehirn meist erst dann verarbeiten kann, wenn man zur Ruhe kommt. Dabei kommen einem unweigerlichen Gedanken und Überlegungen, wo man noch besser und schneller fahren kann, weil einem andere oder bessere Anbremspunkte und Ideallinien einfallen, die man fahren könnte.

Dazu kommt, dass ich mir nach jedem Stint auf der Rennstrecke noch die Video- und Datenaufzeichnungen von ansehe und mit einem Instruktor oder Ingenieur gemeinsam durchgehe, um Dinge zu finden, die ich verändern kann, um schnellere Rundenzeiten zu fahren. Eine spannende Erfahrung die ich hier gemacht habe, war dass es im Gegensatz dazu manchmal sogar besser ist, am Anfang eher auf die Datenaufzeichnung zu verzichten, damit ich noch mehr einen eigenen Fahrstil entwickeln kann, statt versuchen die von Profis gefahrenen Referenzrunden exakt so umzusetzen.

So waren an diesem Tag auch der bekannte E-Sportler und Simracing-Profi Tim Heinemann sowie TCR-Rookie Lukas Niedertscheider auf dem gleichen Rennwagen unterwegs und haben mir vor den ersten Runden noch wertvolle Tipps auf den Weg gegeben.

Dann ging es endlich los. Mein Mechaniker zurrte alle Gurte fest, schloss die Tür und überließ mich dem Cayman GT4.

Zündschlüssel links gedreht, den ersten Gang im PDK eingelegt und mit 60 km/h durch die Boxengasse gerollt. Gefühlter Pulsschlag: 180.

Als ich im Porsche Cayman GT4 zum ersten Mal über die blinde Kuppe in T10 schoss, wurde – zugegebenermaßen – aus Euphorie Respekt vor den Möglichkeiten, die einem dieses Rennauto aus dem Hause Porsche bietet.

Der Cayman GT4 vermittelt einem jedoch durch eine präzise Lenkung und ein kontrollierbares Heck viel Vertrauen.

Mein Rennsimulator hat mich zwar auf die Ideallinie und die Bremspunkte vorbereitet, das faszinierende Gefühl der stark auf mich wirkenden G-Kräfte in den superschnellen Auf- und Ab-Passagen des Autódromo do Algarve begeistert mich jedoch immer wieder auf’s Neue. Ganz zu schweigen von dem tösenden Boxerkonzert in meinem Rücken.

Bevor ich mich auch nur annähernd an das Limit des Zuffenhausener Sportler herantasten konnte, waren meine ersten Orientierungsrunden auch schon wieder vorbei und es ging an die Auswertung meiner ersten Eindrücke mit den anderen Fahrern, um am nächsten Tag optimal vorbereitet zu sein.

Am Samstagmorgen herrschte bereits ein reges Treiben in der Boxengasse und auf der Rennstrecke. Verschiedene GT3-, GT4- und TCR-Boliden spulten bereits fleißig ihre Testrunden, während ich gemeinsam mit meinen Mechanikern über Boxenfunk alles für die ersten Runden mit gebrauchten Reifen vorbereitete.

Reifendruck – check! Funk – check! Freie Pit Lane – check! Go!

Gebrauchte Reifen helfen Kosten zu sparen und werden selbst von Profi-Teams für solche Einführungsrunden genutzt, bei denen es nicht wie im Qualifying um die Erzielung der schnellsten Rundenzeit geht, sondern erstmal darum, dass der Fahrer Erfahrungen und Eindrücke von der neuen Rennstrecke sammelt.

Mein Herz schlägt dabei auf der Strecke immer etwas heftiger, wenn eines der anderen schnellen GT3-Monster im Rückspiegel auftauchen und in einem Wimpernschlag direkt hinter einem ist.

Ich fühlte mich dabei, wie in einer meiner Rennsimulator-Sessions, doch ist es real noch viel beeindruckender, den Speed und den aggressiven Look der GT3-Rennwagen live auf der Rennstrecke zu erleben, wie diese im Rückspiegel kurz auftauchen und im nächsten Moment schon an einem vorbei- und auf davongezogen sind.

In meinem ersten Stint tastete ich mich mit jeder Runde etwas weiter an das Potential des Saugers heran und traute mich immer mehr in den schnellen Passagen auf dem Gas zu bleiben.

Die Stints umfassten immer 6-7 Runden mit dem Ziel immer schnellere Rundenzeiten abzuliefern. Danach wechselte ich mich mit Franz – einem ambitionierten Privatier – ab und nutzte die Zeit für die Daten- und Video-Analyse. Hier gab mir Tim weitere Tipps, denn seine schnellste Runde galt als Referenz für die Analyse.

An das Links-Bremsen hatte ich mich schnell gewöhnt, auch die Ideallinie saß. Die nächste Aufgabe war es, die schnellen Auf- und Ab-Kurvenkombinationen wirklich voll nehmen zu können, denn es geht ja darum sich an den Grenzbereich der Haftung des Autos heranzutasten.

Wenn man aber zu schnell ist und diese Grenze nicht erkennt, dann bricht das Fahrzeug aus oder man fliegt ab. Daher ist es eine filigrane Arbeit und erfordert viel Feingefühl und Erfahrung, die ich mir noch erarbeiten muss, um diese Grenzen kennenzulernen.

Darauf wollte ich mich in meinem zweiten Stint konzentrieren, allerdings machte mir der Verkehr einen Strich durch die Rechnung.

Ich konzentrierte mich, etwas Abstand zu einem GT4-Pulk zu halten, um eine freie Runde zu bekommen, schloss jedoch unerwartet schnell wieder auf einen anderen Cayman GT4 auf und bevor ich frei fahren konnte, wurde ich wieder zurück an die Box gerufen.

Nach der Mittagspause zog unser Mechaniker neue Reifen auf und Franz konnte damit einige schnelle Runden drehen, bevor ich wieder an der Reihe war. Und diesmal fand ich recht schnell meinen eigenen Rhythmus und lernte etwas mit dem Heck zu spielen. Dadurch konnte ich in einigen Kurven noch spätere Bremspunkte umsetzen. Die Rennstrecke in Portimão bietet viele Auslaufzonen, die das Ausprobieren von späteren Bremspunkten erlauben und das Unfall-Risiko beim Anbremsen minimal halten.

In meinem letzten Stint wich mit konstanten und immer schneller werdenden Rundenzeiten auch die letzte Aufregung und ich konnte den puren Fahrspaß genießen, so dass ich dann in den letzten Runden auch meine besten Rundenzeiten gefahren bin.

So konnte ich das wichtigste Ziel sowohl für mich als auch mein Team erreichen, denn ich habe gezeigt, dass ich in der Lage bin, mich konstant über ein Rennwochenende zeitenmäßig zu verbessern und so zu Rennfahrern aufzuschließen, die noch über mehr Erfahrung verfügen als ich.

Allerdings liegt immer noch viel Arbeit vor mir und ich bekam auch Aufgaben mit, an was ich in meiner nächsten Saison arbeiten muss, um mich als Rennfahrer noch weiter zu verbessern. Da half es mir, dass ich am Ende meines letzten Stints bei fast 190 km/h auf dem Ritt zur Start-Ziel-Linie in einer meiner letzten Runden noch eines meiner absoluten Highlights in dieser Motorsportsaison erleben durfte.

Ein Porsche 962 CK6 von Kremer Racing (genauer, das Chassis 962CK6/09) schoss wie eine Rakete mit einem immensen Geschwindigkeitsüberschuss an mir vorbei und blieb bis zum zweiten Sektor der Folgerunde in meinem Blickfeld, bevor er dann hinter einer Kuppe ganz verschwand.

Ihr müsst dazu wissen, dass der Porsche 956 und 962 mit seiner erfolgreichen Renngeschichte in Le Mans und auf Langstreckenrennen weltweit mein absolutes Lieblingsrennfahrzeug ist.

Daher war es ein ganz besonderer Moment für mich, die Rennstrecke mit diesem spektakulären Fahrzeug zu teilen.

Dieser Momente sorgten wohl auch noch für einen extra Boost und denn wie gesagt, so konnte ich in meiner letzten Runde meine absolute, persönliche Bestzeit fahren. Yes!

Nur schweren Herzens folgte ich dem freundlichen aber bestimmten Funkspruch meines Mechanikers und steuerte nach meiner letzten Runde unsere Box an.

Mit dem Test im Porsche Cayman GT4 war offiziell meine erste volle Rennsaison im Motorsport erfolgreich abgeschlossen – dafür bin ich unglaublich dankbar und freue mich, mit Vollgas das Programm für 2019 auf die Beine zu stellen. Bleibt also gespannt!

Bis dahin,

#KEEPONRACING

ENGLISH VERSION

RACER’S STORY – Porsche Cayman GT4 Test in Portimão

In the midst of various professional teams and drivers I was able to have my personal season finale with a winter test in the Porsche Cayman GT4 run by HP Racing International under ideal conditions at the annual Black Falcon Season Final on the Portuguese Algarve.

After my first racing season, wherein I achieved with a third place in the championship of the DMV BMW 318ti Cup even more than I would’ve expected, it was time to set new goals. So the question was, in which championship will I drive in the coming season and what are my goals for the future in motorsport?

How and where do I want to race in the future and at which professional level can I drive with my talent and opportunities? Every racer has to answer these questions honestly and self-critically, so I was glad that I got the opportunity during a test to gain further experience and insights in the „entry level“ of professional motorsport – the GT4 class.

For this reason, I was absolutely happy to have received an invitation from a professional racing team for a winter test to Portimão in Portugal, thanks to my sponsors and my achievements in the past season, where numerous factory and professional teams meet to prepare for next season.

After doing my first laps in a GT4 cockpit in the KTM X-Bow GT4 of Reiter Engineering more than one and a half years ago, I was really looking forward to my second date with one of the popular GT4 racecars – the Porsche Cayman GT4 Clubsport run by HP Racing International and Hari Proczyk – the reigning TCR Germany Champion of 2018.

The TCR Germany championship races are televised live nationally and internationally, and will usually take place during the ADAC GT Masters races. Accordingly the teams in this series work highly professional and I could hardly wait to experience this atmosphere from the point of view of a racing driver.

While winter was coming in Stuttgart, the beautiful, Portuguese coastal region with a blue sky, just under 20 degrees and thus ideal test conditions awaited us. The demanding race track Autódromo do Algarve at Portimão is notorious for racers for many turns, in which you have to brake practically blind, because you can’t see the corner exit lying behind a crest. In addition, there are some elongated curve passages, which presuppose above all courage on the gas pedal, since they are taken at full throttle.

Goose bumps were not only created by the amazing track layout, but also the sounds of our team HP Racing International, which prevailed in the box. Because in addition to the 6-cylinder boxer engine of the Cayman GT4, which I was allowed to drive, the team also tested his Mercedes-AMG GT4 with its turbo V8 engine and two(!) Lamborghini Huracán GT3 with V10 engines.

Full-time pros like Kelvin van der Linde with the brand new development stage of the Audi R8 LMS, Bernd Schneider and Christian Hohenadel in the Mercedes-AMG GT4, Gabriele Piana, Manuel Metzger and many others took advantage of the track days to further develop the racing cars over the winter with their teams and to be ahead in the coming year too.

But also experienced gentleman drivers, fast privateers and beside me other young up-and-coming pilots had the opportunity to hone their driving skills and to enjoy spectacular racing cars from the cockpit view in Portimão at HP Racing International.

I was a bit nervous before my first laps. The 385-hp Cayman GT4 used in the GT4 European Series meant a significant boost in performance and speed compared to my BMW 318ti Cup this season.

So I had to get used to brake like most of the pros with the left foot, to be able to accelerate with the right foot as fast as possible, without losing time unnecessarily by moving from the accelerator to the brake pedal.

The grip of the slick tires is so high that you would stick vigorously, even in high speed corners. Compared to the semi-slicks from our BMW 318ti Cup, which offer significantly less grip because they still have tire tread, approaching the grip limit of the slick in the fast corners was one of the challenges of this test.

Fortunately, on the first evening the team gave me the opportunity to do five laps to get used to the new vehicle and race track without pressure. I’ve learned this season that it’s often better for me to run several shorter stints throughout the day instead of one or two long stints. And that works for other racers as well, as I have learned this weekend.

The reason lies in the mental review that every racer – whether wanted or not – does after training. Every stint in a racing car is an intense emotional and mental experience that the brain usually can’t process until it comes to rest. With that, inevitably thoughts and considerations, where you can drive even better and faster, because of other or better braking points and ideal lines.

In addition, after each stint on the track, I look at the video and data analysis with an instructor or engineer to find things that I can change to get faster lap times. An exciting experience I’ve had here is that sometimes it’s even better to forego data logging in the beginning, so I can develop my own driving style even more, instead of trying to do the same with the reference rounds driven by professionals.

The well-known e-sports and simracing pro Tim Heinemann as well as TCR rookie Lukas Niedertscheider were on the same racing car that day and gave me valuable tips before the first laps.

Then it was finally my turn. My mechanic tightened the straps, closed the door, and left me to the Cayman GT4. Ignition key turned left, the first gear in the PDK insterted and rolled at 60 km/h through the pit lane. My pulse seemed to be at 180.

Passing over the blind crest in T10 for the first time in the Porsche Cayman GT4 – admittedly – euphoria turned into respect. However, the Cayman GT4 gives you a lot of confidence with its precise steering and controllable tail.

My racing simulator has prepared me for the ideal line and the braking points, but the fascinating feeling of the strong G-forces in the super fast up and down passages of the Autódromo do Algarve fascinated me again and again.

Before I could even approach the limit of the athlete from Zuffenhausen, my first orientation laps were over and it was time to evaluate my first impressions with the other drivers in order to be ideally prepared the next day.

On Saturday morning there was already a lot of activity in the pit lane and on the racetrack. Various GT3, GT4 and TCR cars were already busy running their test laps, while my mechanics and I prepared for the first laps with used tires.

Tire pressure – check! Radio – check! Free Pit Lane – check! Go!

Used tires help to save costs and are even used by professional teams for such introductory laps, which are not meant to be achieving the fastest lap time as in qualifying, but first of all for the driver to gain experience and impressions of the new racetrack.

My heart always beats a bit faster on the track when one of the other fast GT3 monsters appears in the rearview mirror and is right behind you in the blink of an eye.

I felt like in one of my race simulator sessions, but it’s even more impressive to see the speed and aggressive look of the GT3 race cars live on the racetrack, as they briefly appear in the rearview mirror and at the next moment pass by and pull away.

The stints always included 6-7 laps with the goal to deliver ever faster lap times and I dared to stay a bit more on the gas pedal in the super-fast corners in every lap. After that, I switched with Franz – an ambitious privateer – and used the time for the data and video analysis. Here Tim gave me more tips, since his fastest lap was a reference for the analysis.

I quickly got used to the left-braking and the ideal line was also no issue. The next task was to be able to take full advantage of the fast up and down cornering combinations, because it’s about touching the limits of the car’s grip. But if you are too fast and do not recognize this limit, then the vehicle’s grip is gone and may cause you to spin off track. Therefore, it is a delicate work and requires a lot of sensitivity and experience, which I still have to work hard for to get to know these limits.

That’s what I wanted to focus on in my second stint, but traffic was thwarting me. I concentrated on keeping some distance from a GT4 pack to get a clear lap, but unexpectedly cought up to another Cayman GT4 and was called back to the pits before I could put in some free laps.

After lunch, our mechanic put on new tires and Franz was able to do some fast laps with it before it was my turn again. And this time I quickly found my own rhythm and learned to play with the rear of the GT4. This allowed me to implement even later braking points in some corners. The Portimao racetrack has plenty of run-off zones that allow you to try out later braking points and minimize the risk of accident while braking.

In my last stint, with constant and ever faster lap times, the last pressure was gone and I was able to enjoy the pure driving pleasure, where I also drove my best lap times in the final laps. This has enabled me to achieve the most important goal for both myself and my team, as I have shown that I am able to constantly improve on a race weekend in terms of time and thus catch up with racers who have more experience than me.

However, there is still a lot of work ahead of me in my next season to further improve myself as a racing driver. It helped that at the end of my last stint at almost 190 km/h on the wayto the start-finish line in one of my last laps, I was able to experience one of my absolute highlights in this racing season.

A Porsche 962 CK6 from Kremer Racing (more precisely, the chassis 962CK6/09) shot past me like a missile with an immense speed surplus and remained in my field of vision until the second sector of the following lap, before disappearing completely behind a crest.

You have to know that the Porsche 956 and 962, with its successful racing history in Le Mans and in endurance races, is my absolute favorite racing car. So it was a very special moment for me to share the racetrack with this spectacular vehicle. These moments were probably also an extra boost for me, since I was able to drive in my last lap, my absolute, personal best. Yes!

Only with heavy heart I followed the friendly but certain radio message of my mechanic and headed back to the pits. With the test in the Porsche Cayman GT4, my first full racing season in motorsport was officially completed – I am incredibly grateful for that and am delighted to be able to set the program for 2019 at full throttle. So stay tuned!

Until then,

#KEEPONRACING