GT Academy Guide

GT Academy 2014 Guide | Qualifying

(For the English version, please scroll down)

Ihr seid also wirklich bereit alles für euren Traum zu geben? Sehr gut – willkommen im Club!

Während der GT Academy im vergangenen Jahr, habe ich zahlreiche Foren und News-Seiten für jegliche noch so kleine Information abgesucht, die mir bei der Qualifikation helfen könnte. Damals hätte mir ein kurzes Handbuch, das alles Wichtige zusammenfasst, sehr weitergeholfen.

Daher habe ich die wichtigsten Punkte in Form von Bullet-Points notiert und im Folgenden zusammengefasst. Während der Qualifikationsphase könnt ihr also meinen Guide jederzeit zur Hand nehmen. Ich werde die Beiträge auch fortlaufend auf Basis eures Feedbacks ergänzen und bei Bedarf gerne noch tiefer ins Detail gehen. Damit ihr als erstes und ganz direkt Updates zur GT Academy 2014 bekommt, folgt ihr am besten meiner Facebook-Seite.

Sofern ihr die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, kommt nun der erste wichtige Schritt – euer Hardware-Setup.

Controller versus Lenkrad

Einfache Antwort – Lenkrad! Die Top-Fahrer der Online-Ranglisten fahren fast ausschließlich mit Lenkrad und das aus gutem Grund. Mit Lenkrad und Pedalen lässt sich der Rennwagen viel präziser um die virtuelle Rennstrecke manövrieren, als mit den Knöpfen und Analog-Sticks des Controller. Das Force Feedback sollte auf – ganz wichtig – niedriger(!) Stärke eingestellt sein, damit ihr schneller ein ausbrechendes Heck einfangen könnt. Mehr Feedback bedeutet zwar auch mehr Fahrspaß, nach der 84igsten Runde kann das aber auch ganz ordentlich in die Arme gehen. Darüber hinaus wird in allen Off- und Online-Events mit Lenkrad gefahren.

Aktuell gibt es eine solide Auswahl an Lenkrädern für den virtuellen Rennsport – von gut und günstig bis hin zum semi-professionellen Level, welche auch von Profi-Rennfahrern genutzt werden. Ich selbst habe meine ersten virtuellen Rennsportjahre hinter dem preiswerten und robusten Logitech G25, aus zweiter Hand, verbracht. Das Nachfolgermodell G27 steht seinem Vorgänger in nichts nach und bietet mit der LED-Drehzahlanzeige ein wichtiges Feature mehr.

PlayfrontBilderquelle: Playfront.de

Mittlerweile durfte ich aber auf das Fanatec ClubSport Set umsteigen. Dieses rangiert mit einem stolzen Preis für das ClubSport-Paket – mit Wheelbase, Formula Rim und Pedalset – in einer höheren Preisklasse. Top-Verarbeitung, unzählige Einstellungsmöglichkeiten und die eingebauten Technologien in Antrieb und Force Feedback, sichern dem Set dafür den unangefochtenen Spitzenplatz in seinem Metier. Zusätzlich bietet Fanatec auch Lenkradmodelle für kleinere Budgets.

Hier gilt es zu erwähnen, dass die Wildcard-Events sowie das nationale Finale im letzten Jahr mit dem offiziellen Partner-Hersteller und dem Modell Thrustmaster T500 RS (siehe Bild oben) ausgefahren wurden. Viele der Finalisten hatten damit zu kämpfen, dass die Schaltwippen nicht direkt am Lenkrad befestigt sind, sondern an der „Wheel Base“ dahinter. Dadurch müsst ihr bei starkem Einlenken und gleichzeitigem Gangwechsel, umgreifen – das ist Gewohnheitssache. Am besten übt ihr es vorher, sofern ihr die Möglichkeit dazu habt. Ich habe damals noch einige zusätzliche Runden mit dem Thrustmaster T500 RS auf dem Messestand von Sony auf der gamescom in Köln gedreht.

Lenkrad-Übersicht

  • Driving Force GT
  • Logitech G25
  • Logitech G27
  • Fanatec ClubSport-Set
  • Thrustmaster T500 RS

Rennsitz-Pflicht?

Nein! Natürlich kommt ihr mit einem PlaySeat, vergleichbaren Modell oder sogar Eigenbau den Wettbewerbsbedingungen am nächsten, aber eine komfortable Sitzposition auf der Couch oder im Bürosessel erledigen den Job genauso gut. In meinem Fall musste ich während eines Auslandsaufenthaltes sogar mit einer Plastikstuhl-und-wackliger-Tisch-Kombination vorlieb nehmen. Das Ganze habe ich dann höchst professionell mit Klebeband fixiert. Also Jungs und Mädels, keine Ausreden!

Das ungehütete Geheimnis der Simracer

Ich war lange Zeit ein strikter Vertreter der „Ich behalte meine Schuhe beim Simracin lieber an“-Fraktion, musste mich zu rechth aber letztendlich doch geschlagen geben. Es bedarf einige Runden sich an das Fahrgefühl ohne Schuhwerk zu gewöhnen. Langfristig könnt ihr aber so die letzten Zehntel durch zusätzliches Feingefühl an den Pedalen herausholen, denn an der Spitze der Tabelle entscheiden nur Nuancen. Das gilt natürlich nicht für das echte Fahrzeug, aber das sollte ja hoffentlich klar sein!

Ebenso gilt, wie im Kartsport, mit dem rechten Fuß auf’s Gaspedal und mit dem Linken auf das Bremspedal. Dadurch könnt ihr einen Tick schneller aus der Kurve beschleunigen, solltet euch das aber nur für das virtuelle Fahren angewöhnen.

Maximum Time Attack!

Es ist soweit, ihr habt Gran Turismo 6 eingelegt, den Sitz eingestellt und kratzt schon ganz ungeduldig das Alcantara-Leder am Lenkrad rau. Was nun?

Das Meistern der Nissan GT Academy-Fahrzeugen auf den Schlüsselstrecken ist die Pflicht, alles Weitere die Kür. Der einzige Spielmodus in welchem euer Training stattfinden sollte, ist der Zeitfahren-Modus.

Im Idealfall habt ihr bereits in den Vorjahren am Wettbewerb teilgenommen und einige der GT Academy-Fahrzeugversionen in Gran Turismo 5 und 6 freigespielt. Alternativ könnt ihr euch ein ähnliches Fahrzeug zusammenstellen oder euch, wenn möglich, die Fahrzeuge virtuell zuschicken lassen.

Basierend auf Erfahrungswerten der letzten Jahre aus der Fahrzeug- und Streckenwahl bei den regionalen Wettbewerben, empfehle ich euch, euch hauptsächlich auf die folgende Auswahl zu konzentrieren. Natürlich wird die Auswahl jedes Jahr verändert und die Chance besteht, dass ganz neue Strecken oder Fahrzeuge hinzukommen, generell bietet euch die Auswahl aber eine gute Ausgangsposition. Dabei gilt, je mehr Fahrzeug- und Streckenkombinationen ihr auf dem Kasten habt, desto besser.

Fahrzeuge von Nissan – sortiert nach Priorität:

  • 370Z Tuned Car (GT Academy Version) ’08 in GT5 or similar build in GT6
  • GT-R Spec V ’09
  • GT-R GT500 Calsonic ’08
  • GT-R NISMO GT3 N24 Schulze Motorsport ’13
  • Fairlady Z (Z34) ’08
  • GT-R Black Edition ’12
  • R35 GT-R Touring Car

Mögliche Rennstrecken – sortiert nach Priorität:

  • Silverstone GP
  • Silverstone International Circuit
  • Silverstone National Circuit
  • Nürburgring – GP Kurs (oftmals Strecke für WildCard-Events)
  • Grand Valley East + Reverse Layout
  • Fuji Speedway
  • Suzuka Circuit
  • Tsukuba Circuit
  • Twin Ring Motegi East Short Course
  • Indianapolis Straßenkurs
  • Rom
  • Cape Ring
  • Grand Valley Speedway
  • Twin Ring Motegi Road Course

Grundsätzlich wird bei Tag und zu trockenen Bedingungen gefahren. Dabei solltet ihr auch die verschiedenen Varianten, vor allem die Kurse-Layouts entgegen der Fahrtrichtung trainieren.

Reifenwahl und Fahrhilfen

Hier waren die Regeln in der Vergangenheit von Region zu Region unterschiedlich und man kann sich nie zu einhundert Prozent sicher sein. Die Reifenwahl fällt für die Straßenfahrzeuge und Sportwagen-Modelle normalerweise auf Sport Hart, während Rennwagen mit harten oder weichen Slicks gefahren werden. Generell gilt die Regel, dass ihr lieber unter schwierigeren Bedingungen trainieren solltet, statt es euch zu einfach zu machen. Sollten dann bei den Events mehr Fahrhilfen zugelassen sein, kommt euch das eher entgegen.

Um euch schnell an einen neuen Kurs zu gewöhnen ist die angezeigte Ideallinie hilfreich. Besser ist es, wenn ihr rasch eure eigenen, späteren Bremspunkte und die eigene Ideallinie findet und die Hilfestellung der Polyphony Digital-Jungs überflüssig macht.

Einstellungen

Reifentyp Sport: Hart
Tuning Verboten
Reifenabnutzung/Spritverbrauch Aus
Gripniveau abseits der Fahrbahn Realistisch
Aktivlenkung Aus
Traktionskontrolle 0
Aktive Stabilitätskontrolle Aus
ABS 1
Rutsch-Stopp Aus (evtl. bei WildCard Events an)
Ideallinie Aus

 

Trailbreaking – das „Reinbremsen“

Eine weitere Schlüsselfähigkeit, um in Gran Turismo schnell zu sein ist das sogenannte Trailbreaking. Auf der echten Rennstrecke ist dieser Fahrstil nicht sehr reifenschonend und auch nicht unbedingt schneller, als ein klassischer Turn mit Anbremsen – Einlenken – Beschleunigen. Solltet ihr also anfänglich Schwierigkeiten mit dem dynamischen Fahren ohne Fahrhilfen haben, solltet ihr euch erst einmal an das Trailbreaking heranzutasten. Am besten lernt ihr es, wenn ihr vor der Kurve stark abbremst, dann einlenkt und das Fahrzeug minimal Rollen lasst bis ihr wieder vorsichtig herausbeschleunigt. Beim Trailbreaking, bremst ihr stark an, stellt das Auto leicht quer, um dann beim Beschleunigen gerade zu stehen und damit früher aufs Gaspedal treten zu können. Sobald ihr wiederholt die Kurve richtig hinbekommt, könnt ihr durch späteres Bremsen und früheres Herausbeschleunigen noch weiter pushen. Kleiner Trick: bei wenig Grip am Kurvenausgang, solltet ihr möglichst früh hochschalten.

Der britische Gran Turismo-Guru

Mein guter Freund und ebenfalls Finalist der GT Academy 2013 (Europäische Region) Martin – online als Tidgney bekannt, hat einige großartige Gran Turismo-Tutorials auf seinem Youtube-Kanal zusammengeschnitten. Am meisten konzentrieren sich die Videos Braking/Accelerating, Cornering, Consistency, Corner Development und Weight Distribution auf das fahrerische Können. Dabei erklärt er beispielhaft die Ideallinie in Motegi und Silverstone sowie einzelne, fahrdynamische Teilbereiche. Ich habe mir die Videos so oft wie möglich, beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit oder in die Uni angeschaut, um mir Linie und Bremspunkte einzuprägen. Das lohnt sich auf jeden Fall!

Einen kühlen Kopf bewahren

Ich habe bemerkt, dass mir Trainingssitzungen von etwa zwei Stunden am besten liegen. Am Anfang solltet ihr natürlich so viel Zeit wie möglich auf der virtuellen Rennstrecke verbringen, da ihr in kürzerer Zeit größere Fortschritte machen könnt. Eng wird es erst, wenn euch etwa eine oder zwei Sekunden auf die Spitze fehlt. Ich brauche normalerweise ein paar Runden, um meinen Rhythmus zu finden, kann dann eine Stunde vollkonzentriert fahren und gebe mir noch einmal etwa eine halbe Stunde zum Cool-Down. Oft sind während der letzten Phase noch einmal richtig starke Rundenzeiten dabei, da man weniger angespannt ist.

Online- oder Offline-Qualifikation?

Ich kann euch nur raten, die Möglichkeit einer Wildcard-Qualifikation zu nutzen.. Bei einem lokalen Event tretet ihr nämlich nur gegen ein paar Hundert statt mehreren zehntausend Konkurrenten an. Dazu kommt, dass ihr mit gezielter Vorbereitung die meisten Kandidaten vor Ort ausstechen könnt. Gefahren wurde in der Vergangenheit im deutschen Raum immer auf der GP-Version des Nürburgrings. Neu in diesem Jahr sind die sogenannten Social Media-Events. Wie genau diese ablaufen, erfahrt ihr, sobald ich mehr Infos dazu gefunden habe.

In dem kommenden Teil des Guide, erkläre ich euch, welche Fitness-Übungen ihr am besten draufhaben solltet.

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ENGLISH VERSION

PART #1 – GT Academy 2014 – Guide to Qualifying

So, you want to be a racer? You’re ready to give everything you can, to achieve your dream? Very well then!

During the GT Academy competition last year, I have scanned forums and news site for every bit of info that could help me with the qualification. At that time, I would’ve loved to have a short manual, which summarized all the important facts. That’s why I came up with a guide, just for you guys, with all the info you need in one place.

I have listed the key information in bullet points so you can always keep this guide at hand. I will continue to add information to this article based on your feedback and requests. To stay up-to-date on all things GT Academy and to receive the upcoming parts of the Guide directly, make sure to hit like on my Facebook-Channel.

If you meet the basic requirements – driver’s license, at least 18 years old and living in a eligible country – your first major step will be your hardware setup.

Pad versus wheel

Simple answer – wheel! The top drivers in the leaderboards drive solely with a steering wheel and that is for a good reason. The steering wheel and the pedals can be controlled much more precisely compared to the buttons and sticks of the gamepad. The Force Feedback should be set on low strength and resistance, since that makes it easier to drive in longer sessions and makes corrections in steering faster. In addition to that, all offline and online events will be held with the steering wheel. There might be new qualification via Social Media this year, but how that works in detail is not official yet.

Currently there is a strong selection of steering wheels for virtual racing – from good and cheap to an almost professional level, used by real drivers. I started with a second-hand Logitech G25 and was very satisfied. It really does give you a bang for your buck. The successor model, the G27, offers very similar features and uses the same pedals. On top of that, it comes with a Rev-Display, which comes in handy.

I had the chance to upgrade to the Fanatec ClubSport-Package. It is positioned in a higher price range for the Wheel Base, Rim and Pedal Set, but is unrivalled in its product quality with alcantara and aluminium and its unique features. Almost every setting can be customized and the built-in force feedback is the most sophisticated one in its category. Nonetheless, Fanatec offers cheaper but also well-manufactured models and packages as well.

It is important to mention that the Wildcard events as well as the national finals last year were held with the Thrustmaster T500 RS. A few of the Finalists struggled with the shift paddles, since they are not mounted directly to the wheel but to the wheel base. Thus, making it tricky to change gears while turning. As always, it is a matter of practice and getting used to it. I tried to practice a handful of laps at the Sony booth at the gamescom in Cologne last year.

Steering Wheel Overview

  • Driving Force GT
  • Logitech G25
  • Logitech G27
  • Fanatec Clubsport Set
  • Thrustmaster T500 RS

Is a racing rig a must-have?

No! However, with a PlaySeat or comparable setup you will drive in similar conditions as at the on-site events. You just have to make sure, that you’re sitting comfortable and have good access to the pedals and the steering wheel. Any furniture will do the job. In my case, I’ve had to drive for a few weeks in a cheap plastic chair with a wobbly table, both held together professionally with some duct tape (real racecar style J ). No excuses!

The worst-kept secret of Simracers

I wasn’t a friend of this, until I discovered, that it really made me faster. You might have seen these guys already on events. They take off their shoes before getting behind the wheel in the simulator. This gives you more feel on the pedals and just takes some time to get used to it.

In addition to that, you should practice left foot-braking, as you know it from Karting. Be aware, that you stick to right-foot braking as you know it, when further progressing in the competition and making the step to the real car.

Maximum Time Attack!

This is it, the GT6 Blu-Ray is spinning your PlayStation 3 and you’re impatiently tapping your fingertips on your alcantara-leathered steering wheel. What next? Mastering the Nissan GT Academy cars on the most important tracks is key! The only game mode you should train is the time trial mode.

Ideally, you have already participated in the previous year in the competition and unlocked some of the GT Academy car versions for Gran Turismo 5 and 6.

Based on the events and experience of the recent years, I recommend you to focus primarily on the following selection of cars and tracks. Of course, there might be added tracks and cars specific to the GT Academy, which can’t be trained, to keep things fresh. However, this selection gives you a good starting point and in general, the more vehicle- and circuit-combinations you’re prepared for, the better.

Possible Nissan car selection – sorted by priority:

  • 370Z Tuned Car (GT Academy Version) ’08 in GT5 or similar build in GT6
  • GT-R Spec V ’09
  • GT-R GT500 Calsonic ’08
  • GT-R NISMO GT3 N24 Schulze Motorsport ’13
  • Fairlady Z (Z34) ’08
  • GT-R Black Edition ’12
  • R35 GT-R Touring Car


Possible race tracks – sorted by priority:

  • Silverstone GP
  • Silverstone International Circuit
  • Silverstone National Circuit
  • Nürburgring – GP Kurs (oftmals Strecke für WildCard-Events)
  • Grand Valley East + Reverse Layout
  • Fuji Speedway
  • Suzuka Circuit
  • Tsukuba Circuit
  • Twin Ring Motegi East Short Course
  • Indianapolis Straßenkurs
  • Rom
  • Cape Ring
  • Grand Valley Speedway
  • Twin Ring Motegi Road Course

This is my personal opinion and recommendation, so of course the final choice from Sony and Nissan might be different.

So far, the time trials were only held during daytime and dry conditions. Ideally, you should also be familiar with the reverse track layouts.

Tires and driving aids

The rule setting varied across different regions and depends on the local rule sets on-site. This makes it hard to anticipate the final settings. Usually, the tire choice for sportscars is Sports: Hard, while racecars are driven with either hard or soft slicks. Generally speaking, you should be prepared to drive with less grip and more disabled settings, rather than making it to easy for you.

To quickly get used to a new track, it makes sense to display the racing line in the beginning as an indication. You should then find your own driving line – with later braking points and more direct lines – as soon as possible.

Setup

Tires Sports Hard
Tuning Prohibited
Tire wear/Fuel consumption Off
Grip reduction on Wet track/Track edge Real
Active Steering Off
Traction control 0
ASM Off
ABS 1
Skid Recovery Force Off (might be enabled at Wildcard-Events)
Driving Line Off

Trailbreaking

Another key ability to be quick in Gran Turismo is trailbreaking. On the real track, this driving style is too hard on the tires and the car in general, but in the virtual world it works. If you have issues with driving without driving aids, a popular Gran Turismo Racer, Martin Heffron, explained it very well.

“The best advice with these settings is if you’re struggling to keep hold of the car just do one thing ever at once. So as an example rather than go in trail braking, just brake solidly before a corner, and turn in, just let the car roll. Don’t turn to quickly just turn in gradually, when you feel that you have enough stability slowly apply the throttle and then continue as normal. As you only do one thing at once you can then let the car do it’s job without pushing it initially. Once you start nailing it each time you can start pushing it a little by braking a little later, accelerating a little earlier and go from there.” Also, make sure to flick into the higher gear as early as possible, if the grip levels are low at the exit of the turn.

The British Gran Turismo-Alien

Martin aka Tidgney is also a fellow Finalist of the GT Academy 2013 (European Region) and known for putting together great Gran Turismo-Tutorials on his Youtube-Channel. I watched them over and over, in order to improve my driving skills in Gran Turismo and I can only recommend you, to do the same.

The videos that focus on primarily on driving are the following – Braking/Accelerating, Cornering, Consistency, Corner Development und Weight Distribution. Furthermore, Martin explains how to achieve top-times in Twin Ring Motegi and Silverstone. I have watched the videos as often as possible at the way to work or university, to get my racing line and braking points right.

Be cool

I’ve noticed, that training sessions of two to three hours are the best to keep me concentrated and in the rhythm. I usually need a few minutes and laps to get into the groove, then drive about an hour fully concentrated and eventually do some more laps as a cool-down. Often I found the very fast lap times to sneak in the last phase, where you’re more relaxed.

Online or offline qualification?

I can only recommend you to grab the opportunity of qualifying through a Wildcard. At a local event, you’re only up against a few hundred competitors, while your online rivals are some ten thousands. In the German regions, the Nürburgring was primarily used at the offline events in the 370Z in the GT Academy version on Gran Turismo 5.

In the next articles, I will follow-up on how to be physically prepared for the National Finals. This means that the main fitness exercises will be in the focus.

7 Kommentare

  1. Ein wirklich toller Artikel! Sehr gut und ausführlich geschrieben und dann auch noch zweisprachig, was will man mehr!
    Auch wenn ich selbst am Wettbewerb nicht teilnehmen werde bin ich mir sehr sicher, dass dieser Beitrag dem ein oder anderen aus unserer Gran Turismo Community sehr weiterhelfen wird!

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