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Blog | Am Eis-Podium gekratzt

Eigentlich schon auf dem Sprung, um  meinen österreichischen Motorsport-Freund und Kart-Staatsmeister Michael Hess bei seinem ersten Eiskartrennen anzufeuern, gibt er mir acht Minuten vor Start des Events Bescheid, dass es noch einen freien Startplatz gibt.

Uff, acht Minuten, aber wer möchte schon die Möglichkeit verpassen mit Karts auf Eis zu fahren?! Also, Taxi gerufen und los (gut, dass der nette Taxifahrer aus Äthiopen „fast“ auf Anhieb den Weg gefunden hat…). 😀

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Gerade noch rechtzeitig vor Trainingsbeginn angekommen, treffe ich meine Teamkollegen. Zwei superlustige und sympathische Wiener, die den Spaß auch zum ersten Mal mitmachten und voll motiviert waren. An Stimmung und Teamspirit mangelte es also schon einmal nicht.

Die Vorrunde bestand aus mehreren Rennen a acht Minuten und zwei Fahrerwechseln. Durch mein vergleichsweise leichtes Gewicht, lagen mir die Starts richtig gut, so, dass ich an P1 in die Box zum Fahrerwechsel kam. Ricky konnte die Führung verteidigen und erst der letzte Stint warf uns etwas zurück.

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Alles halb so wild, denn dadurch, dass die Zeitnahme-Sensoren der Karts, nicht an das Eis gewöhnt waren, wurden von der Rennleitung nachträglich alle bisherigen Ergebnisse annulliert und Neustarts angesetzt.

Neustart zu zwei alles entscheidende Rennen.

Das erste Rennen lief absolut klasse, auf Position 1 in die erste Kurve und diesen Platz bis zur Zielflagge verteidigt! Yes! Somit hatten wir auch gute Voraussetzungen für das zweite Rennen, obwohl laut dem Veranstalter unser Kart nicht so schnell war, wie zwei andere Karts der Konkurrenz.

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Statt auf Schlittschuhen, fühle ich mich deutlich wohler auf Eis, wenn ich in einem Kart sitze. Die Spikes waren nur etwa ein Zentimeter lang und boten somit nicht hundertprozentigen Grip. Egal, umso spaßiger. Jede Nuance an Gas wurde direkt mit einem langen Drift belohnt. Ein eisiger Untergrund fordert also logischerweise noch mehr Feingefühl an Gas und Lenkung, als eine nasse Piste.

Nichtsdestotrotz kämpften wir uns durch Rennen zwei und lösten somit überglücklich das Ticket ins Finale. Die Verlosung der Karts und Startposition, platzierte uns mit einem „mittelschnellen“ Kart an eine Startposition in der zweiten Reihe. Endplatzierung drei wäre also das Optimum gewesen. Für die beiden Staatsmeister, Beppo Harrach (Rallye) und Michael Hess (Kart) war leider bereits in der Vorrunde Schluss, es wäre aber sicherlich viel mehr drin gewesen.

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In Kurve eins konnte ich mich an die dritte Position setzen und diesen Rang knapp bis zum Pitstop halten. Während des Boxenstopps verloren wir aber zwei Positionen, blieben jedoch mit zwei schnellen und sauberen Stints weiter dran. Kurz vor Ende schnappte sich Ricky noch den vierten Endrang und wir waren mehr als glücklich in unserem zusammengewürfelten „Journalistenteam“. Das Podium war zum Greifen nah. Egal, beim nächsten veranstalteten Rennen von Chrome Communications im Februar kommen wir vorbereitet! Bis dahin,

#keeponracing

Fotos von Michael Posteiner und Oswald Halwax

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EN – Scratching the podium of ice

I was just about to head off, to cheer for my Austrian friend and kart champion Michael Hees at his first race on ice. Eight minutes before the start of the event, he told me that there was one more spot left, which just got free. Who would want to miss the opportunity to race with karts on ice?! Having arrived just in time for the start of training, I met my new teammates. Two very funny and likeable guys from Vienna, who were very motivated to have their debut on ice as well. At least, we didn’t lack any team spirit!

The preliminary round consisted of several races with eight minutes and two driver changes each. The start, due to my comparatively light body weight, went really good, so that I came to P1 in the pits for the first driver change. Ricky was able to hold the lead until the last stint, which got as a bit off track. However, because the fact that the timing sensors of the karts, were not used to the ice, and all the results so far have been zeroed. Reboot.

Two completely new races would decide.  

The first race was absolutely amazing, as leader into the first corner and on P1 we managed to see the checkered flag ! Yes! The organizers admitted that two of the karts were a bit faster than the rest and two others slightly slower. Not the best prerequisites for a fully fair race.

Instead of skates, I actually feel much more comfortable on the ice when I’m sitting in a kart. The spikes were shorter than an inch and didn’t offer full grip levels. But as you know, the lower the grip, the higher the fun! Every tad of acceleration was rewarded immediately with a long drift. I could’ve continued all day long.

Nevertheless, we fought our way through race two and got our spot in the final race of the first six. A raffle decided on the grid position and kart, which placed us with an average paced kart on a starting position in row two. A third place on the podium would’ve been our best possible outcome. For the two state champions, Beppo Harrach (rally) and Michael Hees (karting) wit was unfortunately already over in the preliminary round, but they certainly don’t lack the skills!

In turn one I was able to put me on the third position and hold it up to the pitstop. In the pits, we lost two positions, but remained with two quick and clean stints turn in the race. Shortly before the end, Ricky grabbed fourth place overall, with which we were more than happy, considering that we never race together before that day. In the next race, organized by Chrome Communications, we will come prepared! Stay tuned and

#keeponracing

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